Das Römische Weltreich erlebte nicht nur Glanzzeiten. Zu einer ersten großen Krise kam es im 3. Jahrhundert nach Christus, als das Kaiserreich bereits 300 Jahre bestand. Innenpolitisch gab es massive soziale und wirtschaftliche Probleme. An Rhein und Donau hatte man sich der Angriffe germanischer Völker zu erwehren. Am Euphrat bedrohten die Perser das Reich. Die Kaiser verloren an Autorität, die Legionen riefen ihre jeweiligen Kommandanten zu Gegenkaisern aus. Zeitweise wurde Rom von sechs Kaisern gleichzeitig regiert.
Im syrischen Palmyra entstand unter der ehrgeizigen Königin Zenobia ein Sonderreich, das sich vom Imperium abspaltete. Im heutigen Südwestdeutschland wurde die vorgeschobene Reichsgrenze, der Limes, von Franken und Alamannen gestürmt.
Viele Zeitgenossen sprachen bereits von Ende und Untergang. Als untauglich erwiesen sich die Versuche, den aufstrebenden Christen die Schuld an den Verhältnissen in die Schuhe zu schieben. Erst Kaiser Diokletian, der von 284 bis 305 regierte, entwickelte wirkungsvolle Rezepte zur Bekämpfung der Krise und brachte das schwankende Staatsschiff mit einem erfolgreichen Krisenmanagement wieder auf Kurs.
In dem Seminar wird diese Krisenzeit in allen wichtigen Aspekten unter die Lupe genommen. Dabei geht es nicht nur um Militär und Politik, auch Kultur, Gesellschaft und Alltag werden ausführlich und anschaulich dargestellt. So entsteht das kompakte Gesamtbild einer wichtigen Phase in der Geschichte des antiken Rom.
Leitung:
Leitung: Prof. Dr. Holger Sonnabend, Weissach
Beginn: Montag, 13:00 Uhr
Ende: Samstag, nach dem Frühstück
Kurs: 250,00 €
Unterkunft und Verpflegung pro Person:
Doppelzimmer 330,00 € / 405,00 € (ohne/mit DuWC)
Einzelzimmer 355,00 € / 430,00 € (ohne/mit DuWC)
Teilnahmebedingungen, Stornoregelungen und Hinweise zur Anreise.
Kurs: 250,00 €
Unterkunft und Verpflegung pro Person:
Doppelzimmer 330,00 € / 405,00 € (ohne/mit DuWC)
Einzelzimmer 355,00 € / 430,00 € (ohne/mit DuWC)